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Essen

Gosbert Adler - Brot
Vernissage: Do. 07. April, 19:30 Uhr
08.04.-16.07.2011

Opening Reception Thu. 07/04/11 7:30 p.m.
04/08/ - 07/16/11

Das Interesse des international renommierten Fotokünstlers Gosbert Adler gilt der Befragung der Wirklichkeit, ohne dass er für sich beanspruchen würde, eindeutige Antworten zu finden. Seine Bilder zeigen das scheinbar Alltägliche, Banale. Stets in Serien angelegt, auf wenige Motivgruppen beschränkt, geht es darin vor allem um die spezifischen ästhetischen Möglichkeiten einer Fotografie, die sich als dokumentarisch versteht und dabei um ihre absolute Subjektivität weiß. Es ist zugleich eine Fotografie, die die Möglichkeiten und Grenzen des Mediums immer mitreflektiert, in der Perspektive, Ausschnitt, Unschärfen und Farbverschiebungen bewusst eingesetzt werden. „Gosbert Adlers Bilder sind als ein Versuch der Neudefinition der Fotografie in ihrer reinen Anwendung zu verstehen. Die Hinwendung zu scheinbar banalen Themen, die visuelle Aufwertung von Alltagskultur sind Verweigerungsstrategien einer Fotografie, die alles gesagt und gezeigt hat“, schreibt Thomas Weski 1994 im Katalog zur Ausstellung „Gosbert Adler. Die Zelle“ im Sprengel Museum Hannover.

 

Die Ausstellung zeigt autobiografische Fotografien der 80er Jahre, mit denen Gosbert Adler bereits am Ende seiner Studienzeit an der Folkwang Hochschule das erste Stipendium für zeitgenössische deutsche Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung (1982) erhielt. Diese Arbeiten werden nun in einer neuen Edition präsentiert.

 

Gosbert Adler studierte an der Folkwangschule in Essen in der bei Prof. Dr. Otto Steinert , Prof. Erich vom Endt, Michael Schmidt und Prof. Angela Neuke, gemeinsam mit, Joachim Brohm, Andreas Gursky und Volker Heinze und Knut Maron. Wesentliche Prozesse der Auseinandersetzung unter den Folkwangschülern spielten sich dabei im Farblabor der ersten, von Erich vom Endt an einer deutschen Hochschule , konzipierten professionellen Farbfotoabteilung ab. (Erste Farbarbeiten Adlers von 1977 - 1983 stellte Ute Eskildsen bereits 1984 im Museum Folkwang aus . Adler erhielt neben anderen zahlreichen Stipendien und Preisen bereits 1981 das Krupp von Bohlen und Halbach Stipendium für zeitgenössische Fotografie, und den Werner Manz Preis. Adler ist in zahlreichen Sammlungen vertreten u.a. im Museum Folkwang, im MOMA New York und der Fotografischen Sammlung der Berlinischen Galerie.


Gosbert Adler ist Professor für Fotografie an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig.

 

Weitere Informationen zum Künstler und der Galerie können Sie unter www.zone-e.info abrufen.

 




 

 

Gosbert Adler’s internationally acclaimed photography questions reality without claiming to offer definitive answers. His pictures depict seemingly trivial, mundane scenes. Always serial and limited to a few themes, they explore the specific aesthetic scope of photography, which sees itself as documentary and is aware of its absolute subjectivity. In his conscious choices of perspective, detail, focus and colour, Adler constantly reflects the possibilities and constraints of his medium. As Thomas Weski wrote in his essay in the catalogue for the exhibition “Gosbert Adler – Die Zelle” at Hanover’s Sprengel Museum in 1994: “Gosbert Adler’s images represent an attempt to redefine photography in its purest form. By focusing on seemingly banal themes and showing visual appreciation for the culture of everyday, they represent a strategy of refusing that photography has already said and shown everything.”

The exhibition at Zone E in Essen shows autobiographical photographs from the 1980s, presented in a new edition. After Adler’s graduation in 1981, they won him his first scholarship – the Award for Contemporary German Photography from the Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung.

 

Gosbert Adler studied at the renowned Folkwangschule in Essen under Prof. Dr. Otto Steinert , Prof. Erich vom Endt, Michael Schmidt and Prof. Angela Neuke, alongside Joachim Brohm, Andreas Gursky, Volker Heinze and Knut Maron. The lab at this first professional colour photography department in a German university set up by Erich vom Endt set the scene for fundamental discourses among the Folkwang students. (Ute Eskildsen exhibited Adler’s first colour photographs from 1977–83 at the Museum Folkwang as early as 1984). Adler was awarded numerous photography prizes and awards, among them Krupp von Bohlen und Halbach Award for Contemporary Photography, which he received in 1982, and the Werner Mantz Award. His works are represented in many international collections, among them Museum Folkwang, Essen; The Museum of Modern Art, New York and the Photographic Collection of Berlinische Galerie, Berlin.

Gosbert Adler teaches at the Braunschweig University of Art as Professor for Photography.

 

More information about the artist and the gallery, you get under www.zone-e.info.

 

 










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